Dienstag, 22. Oktober 2013

Ambitionen

Oh ja, von denen habe ich doch einige - vor allem im Sinne von zukünftigen Nähvorhaben. Eine neue, große Ambition habe ich aber tatsächlich, ganz aktuell - die Pfaff Ambition 1.5 (was für ein Wortspiel, haha, wie lahm...). Bis vor drei Wochen hätte ich es mir ja nie vorstellen können, mal soooo viel Geld für eine Nähmaschine auszugeben - aber so schnell kann es gehen! Ich wollte einfach eine, die etwas mehr drauf hatte als mein ganz einfaches Singer-Einstiegsmodell - und dann aber gleichzeitig nicht das Gefühl haben, mir eine für 250, 300 Euro zu kaufen, nur um dann nach einem weiteren Jahr festzustellen, dass ich gerne eine noch bessere Maschine hätte. Wichtig war mir zudem, dass ich in akzeptabler Fahrweite einen Fachhandel habe, an den ich mich bei Problemen wenden kann - und eine "renommmierte" Marke wollte ich eben schon gerne haben. Daher wurde es also kurzentschlossen - und nach ein paar Tagen Online-Recherche - die Ambition 1.5, die nun meine Nähecke noch viel schöner aussehen lässt. Und so ein tolles Gefühl (was man sich mit Geld doch nicht alles kaufen kann), als wäre man wieder Kind und würde sich ganz doll über ein Weihnachtsgeschenk freuen! Nicht, dass schon Weihnachten wäre, aber es hat eben auch seine Vorteile, erwachsen zu sein und sich Wünsche mal so eben zwischendurch erfüllen zu können (gut nur, dass mein Mann sich mit dem Kauf einverstanden erklärte, obwohl er - natürlich - erst einmal über den Preis schlucken musste... nicht, dass ich von ihm generell sein Einverständnis für Einkäufe bräuchte, aber bei solchen größeren Ausgaben besprechen wir uns dann schon!).

Nun muss ich mir nur noch eine Liste mit Dingen erstellen, die hauptsächlich den Gebrauch der "normalen" Nähmaschine und nicht der Ovi erfordern. Nicht, dass ich nicht schon eine lange To Do-Liste hätte - ich weiß allerdings gar nicht, wo ich anfangen soll?! Eine konkrete Liste müsste also her, mit Titeln wie "Utensilo für Tante A/Wohnzimmerschrank". Wobei ich eigentlich auch mal Oberteile für mich nähen wollte, hmm. Und Weihnachtsgeschenke. Und letzteres Vorhaben wird immer dringender - eigentlich wollte ich ja bereits jetzt einige Geschenke fertig haben (ob genäht oder nicht), damit ich sie nächste Woche meiner Mutter mitgeben kann - und was habe ich auf der Hand? Nichts...

Egal, nun noch kurz zu den in letzter Zeit entstandenen Werken, d.h., lediglich zwei von ihnen.

Ersteres ist ein Langarmshirt nach dem Schnitt von Schnabelinas Regenbogenbody - mit einem nicht ganz korrekt aussehenden Armausschnitt (keine Ahnung, wie der Fachbegriff lautet, aber eben dort, wo der Ärmel auf den Halsausschnitt trifft), was aber wohl an meinem ungenauen Abpausversuch des Schnittmusters auf die doch nicht so leicht durchscheinende IKEA-Malrolle liegt (ich war auf der Suche nach einer günstigen Möglichkeit des Abpausens von Schnitten, damit ich nicht - wie bisher meist so gehandhabt - für jede Größe einen neuen Schnitt zusammenkleben muss - und diese Malerfolie im Baumarkt,die viele Näher dafür benutzen, muss ich erst einmal finden). Aber egal, Größe 80 war sowieso etwas eng für meinen kleinen Mops, also habe ich das Schnittmuster bei Tageslicht (das war schon mal Fehler Nummer 1) und mit einem Bleistift anstatt einem dicken Edding noch ein zweites Mal in Größe 86 abgepaust. Mal sehen!



Dann sprang am letzten Freitag noch ein Mini-Outfit für den kleinen Herrn heraus, damit er auch wieder bequeme Ausgehhosen hat und nicht auf seine einzigen zwei passenden Kaufhosen angewiesen ist. Anfangs war ich doch etwas verärgert über meine Bündchenwahl, da die Hose im ausgezogenen Zustand etwas nach einer Clownshose aussah, aber angezogen macht sie sich eigentlich gar nicht schlecht. Dazu gab's noch ein passendes Sabbertuch und schon kann man es ein Outfit nennen. :-) (Daran muss ich nämlich noch arbeiten, dass ich mehr kombinierbare Sachen anfertige.)



Des Weiteren entstand noch eine erste Halssocke nach Maßen des kleinen Mannes - sie passt allerdings auch dem Großen, bei dem steht sie merkwürdigerweise nur viel mehr ab, während sie beim Kleinen eng anliegt -> ??? Ich vermute, es liegt daran, dass ein sieben Monate altes Baby noch so gut wie keinen Hals hat; allerdings habe ich nun fast gar keine Lust, eine Halssocke nach Maßen des Großen zu zaubern, nicht, dass sie ihm dann viiiiel zu groß ist - andererseits, was soll's, dann passt sie eben in einer zukünftigen Wintersaison (wobei ich befürchte, dass der Herr dann selbst aussuchen möchte, was er anzieht, anstatt sich willig von seiner Frau Mama einkleiden zu lassen...). Hmm.

Fotografiert wurde die Halssocke jedoch ebensowenig wie mein nach dem Pi-mal-Daumen-Prinzip hergestellter neuer Bügelbrettbezug (einfach Bezug abgezogen, grob auf den Stoff abgemalt und dann den neuen Stoff rundum - ohne jegliches Versäumen - auf den alten Bezug genäht - dabei hatte ich allerdings nicht bedacht, dass der Gummizug seine Elastizität verliert, wenn ich eine nicht dehnbare Naht drüber nähe - nicht optimal also, aber es sieht trotzdem noch annehmbar aus) und weitere Sabbertücher. 

Etwas enttäuscht bin ich übrigens von den elastischen Stichen meiner Nähmaschine, fällt mir hierbei ein. Ich hatte - vielleicht etwas naiv - erwartet, dass es einen elastischen Stich gibt, mit dem man schnell mal etwas abnähen kann - und damit meine ich jetzt nicht den ganz normalen Zick-Zack-Stich, den hatte ich ja schon bei der alten Nähmaschine, sondern einen geraden Stich. Alle elastischen Stiche, die mir meine neue Pfaff anbietet, dauern jedenfalls ewig und haben einen immensen Fadenverbrauch. Hmm, da muss ich mich wohl einmal etwas informieren. Nicht jetzt, aber irgendwann, das kommt auch mit auf meine To Do-Liste. :-)

Montag, 14. Oktober 2013

Couchfläzendes

Wie machen denn die ganzen Blogger das, die mehrere Male pro Woche neue Einträge hinbekommen? Von der Nähproduktion mal ganz abgesehen, da bin ich jetzt auch nicht superfleißig, schaffe vielleicht zwei Mal pro Woche etwas, momentan, denn schließlich will ich auch ab und an Zeit mit meinem Göttergatten verbringen - und habe außerdem ein Baby, das sich immer mehr von seinen Anfängen als guter Schläfer entfernt und ständig schreiend aufwacht, weil ihn wieder mal etwas plagt. UND ich habe zudem einen Hang zum Faulsein - viel lieber fläze ich da im Bett oder auf der Couch (wäre ich Single, wäre Ersteres ohne Zweifel meine erste Wahl - ich bin ein absoluter Verfechter des Im-Bett-Lesens und -Internetsurfens) und hole mir in den Weiten des WWWs (??) Inspirationen für die Abende, in denen ich etwas mehr Energie aufbringen kann.

Aus diesem Grund stand meiner Wärmflasche, die jetzt im Herbst wieder vermehrt zum Einsatz kommt, auf jeden Fall ein neues Kleidchen zu. Und da ich momentan ja aufgrund meiner Bequemheit und meiner gleichzeitigen Gier nach Resultaten ein absoluter Fan von sehr schnellen Nähprojekten bin, habe ich also mal zwischendurch nach dem Muster meines alten Wärmflaschenbezugs aus dem äußerst kuscheligen Sternchen-Wellness-Fleece einen neuen Bezug genäht. Für den Fleece in der Farbkombi hatte ich sowieso keine bestimmte Verwendung, außer darauf zu hoffen, dass es mal ein Mädchen zu beschenken geben könnte, das dann eine kleine Babydecke daraus bekommen könnte - und danach sieht es gerade sowieso nicht aus, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis schlüpfen seit Jahren so gut wie ausschließlich Jungs. Mir jedenfalls sagt die Farbkombination Pink-Grau (zumindest bei diesem Stoff) total zu und nun freue ich mich jedes Mal, wenn ich die Wärmflasche in den Händen halte. Und weil es ruckzuck ging, war der Abend noch nicht einmal vorüber und ich hatte auch noch Zeit für meinen Mann. :-)


Des Weiteren muss die Hosenproduktion für unseren Kleinen weiter gehen, da er neulich tagsüber öfter mal auslaufende Windeln hatte (aus unerfindlichen Gründen kam Flüssigkeit aus der Windel, obwohl die Windel noch nicht mal voll war - und die nächste Windel lief dann wieder nicht aus, obwohl sie viel voller war - das soll mal einer verstehen?!) und ihm aufgrund seiner Größe die Standardgrößen ja nicht passen (mit sechs Monaten wiegt er doch tatsächlich schon über 11 Kilo!!!). Hier also ein paar abgeänderte Wohlfühlhosen - wobei die mit den Znok-Sternen etwas umständlich zum Anziehen ist, weil ich die Beinbündchen zu eng bemessen habe (und gleichzeitig das Bündchenmaterial nicht so viel nachgibt wie das, was ich sonst benutze) - mal schauen, ob ich mich noch dazu aufraffen kann, neue Bündchen anzunähen, denn so drücke ich mich meistens vor dieser Hose.



In der Zwischenzeit entstand auch noch ein Shirt nach Schnabelinas Regenbogenbodyschnitt - das Foto dazu befindet sich jedoch noch auf der Kamera, dazu also zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Bis dahin!


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Schon am Anfang etwas hinterher...

... mit den Posts, ups, das geht so schnell. Mit den beiden kleinen Kerlen hier zuhause komme ich manchmal einfach zu nichts (schön, dass man mit ihnen immer gleich eine gute Ausrede parat hat ;-)) und in diesem Fall habe ich es zwar geschafft, Neues zu nähen, aber die Fotos hatte ich ewig nicht auf den Laptop gezogen. 

Letzte Woche wurde für den Kleiderschrank vom großen Kleinen ein neues Raglanshirt angefertigt (aus dem Wolkenmittelteil sollte eigentlich ursprünglich ein Verschenk-Raglanshirt werden, nur hatte ich damals die dazu passenden Arme fälschlicherweise an den Giraffenrohling genäht - und da ich die Geduld zum Auftrennen sicherlich nicht habe, wenn irgendwie vermeidbar, habe ich lieber noch einmal die Ärmel fürs Geschenkshirt neu zugeschnitten und den Wolkenrohling aufgehoben). Dazu entstanden dann (wenn auch nicht unbedingt dazu passend, sondern lediglich auf den Entstehungszeitpunkt bezogen) noch zwei Sabbertücher, die momentan wunderbar Verwendung finden. 





Wie schon in einem meiner ersten Posts festgestellt, passt meinem Kleinen das Raglanshirt in Gr. 86 wie angegossen (inklusive "leichtem" Spannen über der Wampe...). Was ich an dem Raglanshirt neben der schnellen Produktionszeit mag, sind die langen Armbündchen - lang gefallen sie mir am besten, aber umgeklappt eignen sie sich perfekt zur Regulierung der Größe (wie momentan, wo der kleine Mann noch recht kurze Arme hat, aber die Länge und v.a. Breite von Größe 86 schon benötigt). Die Sabbertücher sind nach eigener Vorlage entstanden.


Und am Wochenende habe ich die Jungs dann "mal kurz" in der Obhut vom Göttergatten und den zum Besuch hier weilenden Großvater gelassen, um diese Hose hier anzufertigen:




Der junge Mann sollte dank seiner Eigenschaft als kleiner Bruder eigentlich kein Problem mit einem leeren Kleiderschrank haben - leider (oder zum Glück? man will ja auch mal etwas Neues haben!) ist dem doch so, denn sein Bauchumfang scheint denjenigen seines Bruders in diesem Alter noch einmal zu übertreffen (und selbst beim Großen konnten wir damals viele Hosen überhaupt nicht nutzen, weil der Bund zu eng war - größere Größen konnte man jedoch nicht verwenden, weil die Hosenbeine dann wieder viel zu lang gewesen wären). Zum Glück nähe ich inzwischen, also kann dem abgeholfen werden (und gibt dem Nähen ausnahmsweise auch eine ökonomische Berechtigung, das freut natürlich...). Die Hose nach dem hier immer verwendeten Schnitt Tino habe ich daher stark abgewandelt: oben ist alles Größe 80 (86 wäre jedoch besser gewesen, denn die Hose spannt schon sehr im Sitzen), unten, hmm, keine Ahnung?! Erst hatte ich nicht bedacht, dass die Bündchen dann auch in anderen Maßen benötigt werden würden (wobei ich beim Schnitt Tino die angegebenen Bündchengrößen für meinen persönlichen Geschmack sowieso etwas zu groß finde), und dann hatte ich das Schnittmuster einfach gekürzt, ohne zu beachten, dass die Beinbreite ebenfalls angepasst werden sollte. Also habe ich den "inneren Beinbogen" vor der Bündchenanbringung noch einmal stark verändert, sodass die Beine unten enger ausliefen. Die Hose passt auf jeden Fall perfekt - wobei ich wie oben angedeutet doch etwas Bedenken habe, dass die Hose oben herum bei einer zu schnellen Bewegung des kleinen Mopses aufplatzen könnte...

Montag, 23. September 2013

Erstlingswerke

Ich kann mich schon einmal nicht für eine Schriftart entscheiden, das fängt ja gut an - und mit dem Layout kämpfe ich auch noch.

Lassen wir das jedoch mal sein und versuchen uns am Onlinestellen von Fotos.

Die Erstlingswerke, der Reihe nach:

Als Allererstes habe ich mich an Schnabelinas Sommerhut versucht - und war sogar recht stolz darauf, auch wenn einige Nähte nicht ganz so gerade waren und ich beim Zusammennähen den Schirm an einer Stelle nicht ganz erfasst habe. Hat allerdings auch eine Weile gedauert, das Ganze. Das Ebook ist jedenfalls äußerst anfängertauglich beschrieben und auch noch umsonst (vielen Dank an Schnabelina!).


Als nächstes kam ein LA-Shirt nach dem SM Moritz von Frau Liebstes/Ki-ba-doo dran - das Bild erspare ich uns jedoch lieber, denn ich wollte überhaupt erst einmal schauen, wie das Nähen eines Shirts klappte und benutzte daher alte T-Shirts in Kombination mit neuem Jersey-Stoff - und dies sah nicht eben toll aus. Zudem war der Halsausschnitt viel zu groß geraten - keine Ahnung, ob es an mir lag oder an dem SM? Ich hatte dabei auch Jersey genommen, wie im Ebook beschrieben, und beim Annähen etwas gedehnt, aber es ist auf jeden Fall nur ein Shirt für zuhause, wenn es niemand sieht (bei meinem kleinen Meckeräffchen allerdings gar nicht so schlecht, da er es wie so viele Babies nicht ausstehen kann, etwas über den Kopf gezogen zu bekommen...).

Gut, daher geht es also weiter mit einem LA-Shirt nach dem SM Pepe von Mialuna. Ich hatte mir eigentlich ewig viele Designbeispiele auf anderen Blogs, Foren etc angesehen, bevor ich mir überhaupt das erste SM kaufte - und trotzdem habe ich meinen absoluten Favoriten Pepe erst als zweites gekauft. Mal sehen, vielleicht wage ich in baldiger Zukunft noch einmal einen Moritz? Egal, wir waren bei Pepe stehen geblieben. Bei meinem ersten Prototypen hatte ich leider nicht darauf geachtet, die Ärmel am Schluss noch einmal abzuschneiden (dieser Arbeitsschritt ist mir sowieso etwas rätselhaft - eigentlich könnte man die Ärmel dann doch von Anfang an kürzer gestalten, oder? auch in punkto Stoffverbrauch wäre dies ratsam), womit sie etwas lange geraten sind (das LA-Shirt liegt daher seit zwei, drei Wochen auf meinem Bügelbrett, damit ich die Bündchen noch einmal neu annähe - bisher habe ich mich erfolgreich davor gedrückt). Außerdem habe ich festgestellt, dass weiße Bündchen nicht eben stylisch aussehen, v.a. nicht am Halsausschnitt. Hmm, was mache ich nur mit der ganzen weißen Bündchenware, von der ich entgegen meines bisherigen Einkaufsverhaltens gleich einen ganzen Meter bestellt hatte?


Pepe Nummer zwei, dieses Mal für den kleinen Großen. Mit dem bin ich eigentlich sehr zufrieden - die Farbwahl steht meinem Großen sehr gut, die Stoffe passen super zusammen, der Schnitt sitzt. Nur beim Halsbündchen habe ich wohl etwas viel Bündchen erwischt, das wellt sich vorne ein klein wenig. Zudem habe ich es mit einem zu dunklen Faden abgenäht. Aber wir wollen ja mal nicht so kleinlich sein!


Zwischendurch stand ein neuer Bezug für mein kleines Reise- und "Beim Schlafen-zwischen-die-Knie-klemm"-Kissen an - passt alles, nur der Hotelverschluss ist etwas zu kurz geraten, womit ich doch noch einen Kam Snap anbrachte. 


Nächstes Projekt war Hose Tino von timtomdesign. Wobei das bereits meine dritte Version war - die erste war aus einem superdünnen, günstigen Jersey genäht und sieht daher etwas billig aus, daher spare ich mir ein Bild davon. Nummer zwei als Löwenversion kommt später noch bzw. war oben schon mal in einer unpassenden Kombination mit Shirt Pepe Nr. 1 zu sehen. Tino lässt sich ohne Zweifel schnell nähen - allerdings dauert es natürlich etwas länger, wenn man Hosentaschen aufsetzt, wie ich es zum ersten Mal bei dieser Variante gemacht habe. Ich habe die Taschen doppelt genäht, sodass die Innenseite ebenfalls schön aussieht (wenn auch nur für die Optik nötig - dem kleinen Mann ist dies noch ziemlich schnuppe...). Die Hose hat auch Potaschen bekommen, allerdings habe ich beim Tragen bemerkt, dass sie etwas sehr tief angesetzt sind - vielleicht sind die Markierungen für Hosen ohne Bündchen gedacht?? Diese Hose war jedenfalls mein erstes richtiges Wiederverwertungsprojekt - die Idee des Upcycling gefällt mir generell zwar super, weshalb ich auch so gut nie etwas in die Altkleidertonne gebe - leider platzen meine Boxen mit den nicht mehr gebrauchten Klamotten inzwischen aus allen Nähten, weil ich bisher nie etwas daraus gezaubert habe...


(Ich sehe schon, das Bloggen ist nicht unbedingt zusätzlichem Schlaf zuträglich - bis nach Mitternacht aufzubleiben schaffe ich es in letzter Zeit nicht unbedingt häufig...)

Nächstes Projekt also: In der Zwischenzeit bin ich leider (bemitleidet wird in diesem Fall mein Bankkonto) bei einigen amerikanischen Schnittmustern schwach geworden - zuerst in die Tat umgesetzt wurde dieses Raglanshirt von See Kate Sew. Und was soll ich sagen, ich liebe diesen Schnitt! Der Unterschied zu Pepe besteht darin, dass er zwei kleine "Fitzelteilchen" (auch als Passés bekannt) weniger hat und das Nähen daher deutlich schneller erledigt ist. Zudem sitzt das T-Shirt recht eng - und ich liebe die langen Bündchen an den Armen! Für meinen eher kleinen Zweieinviertel-Jährigen habe ich die Größe für Dreijährige (also 98) genäht und sie dürfte wirklich nicht kleiner sein. Die Stoffkombination macht sich zudem super, finde ich zumindest - rote und blaue Wolken als Ärmel, gelbe und braune Giraffen vorne und hinten. Daher gleich zwei Fotos vom gleichen Shirt. :-)



Womit als nächstes gleich noch das gleiche SM für den Kleinen hergenommen wurde. Eigentlich sollte es ein umgedrehtes Design werden, mit Wolken vorne/hinten und Giraffen an den Armen - leider habe ich beim Zusammennähen nicht richtig aufgepasst und Giraffenärmel an das Giraffenmittelteil genäht...Ich hatte nämlich alles doppelt zugeschnitten (bzw. in umgekehrtem Design) und die Shirts dann parallel genäht, da der Sohn einer Freundin, die das LA-Shirt des Großen so toll fand, eines zu seinem ersten Geburtstag bekommen sollte. Und schon hatte ich mich versehen. Daher bekam meine Nummer Zwei (rein geburtsfolgentechnisch betrachtet, natürlich) ein nicht so buntes, sondern zweifarbiges Raglanshirt. Fürs Erste. Die Größe fällt auch hier wieder klein aus: Ich hatte die kleinste Größe genäht, somit 18m (86), und das Shirt sitzt sehr, sehr eng, außerdem bekomme ich es nur gerade so über den Dickschädel meines noch nicht einmal sechs Monate alten Sohnes... Wobei dazu gesagt werden muss, dass mein Kleiner diesem Wort nicht unbedingt entspricht, denn er kam schon mit fast 4700g auf die Welt und wog mit knapp über vier Monaten bereits 9,7 Kilo - ich hoffe also, dass sich der ganze Babyspeck, ähnlich wie bei seinem großen Bruder, nach seinem ersten Geburtstag verflüchtigt und er dann als eine neue, schlanke Version immer noch in das gleiche Shirt hineinpasst... Wobei der Kleine im Gegensatz zum Großen ein Alles-Esser zu sein scheint, das wird also noch mal spannend! Im Bild ist jedenfalls auch, wie oben angekündigt, die Tino-Hose im Löwenjersey abgebildet.


Das war's jetzt aber auch, mit meinem Rundumschlag der ersten Werke - ich möchte es auf jeden Fall beibehalten bzw. in Zukunft evtl. auch ausführlicher betreiben, meine Erfahrung mit den verschiedenen Schnittmustern zu schildern. Denn wie ich mich kenne, vergesse ich die Hälfte davon schnellstens wieder und mache das nächste Mal den gleichen Fehler. Und es könnte Anderen eine Hilfe sein, falls es jemals "Andere" geben wird, die sich auf meinen Blog verirren sollten - ich selbst fand schließlich vor dem Anschaffen meiner bisherigen Schnittmuster die Erfahrungswerte anderer Näher immer interessant.

Nun auch ich...

Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich das brauche, ob ich das will und wem es überhaupt etwas bringt, wenn ich unter die Blogger gehe. Und mit “lange” meine ich nicht unbedingt tatsächlich lange, sondern seitdem ich vor Kurzem mit dem Nähen von Kinderkleidung angefangen habe und mir dafür auf diversen Nähblogs, im Eltern-DIY-Forum und bei Made for boys Anregungen holen durfte.
Und das ist auch der Grund, warum ich jetzt kurzentschlossen den Sprung ins kalte Wasser wage: Ich habe durch “alle da draußen” so viele Ideen bekommen, dass ich gerne selbst ein kleiner Teil der Nähblogger-Community werden möchte. Wie aktiv, das wird sich noch zeigen, aber der Vorsatz steht auf jeden Fall.
Zudem stellt ein eigener Nähblog für mich auch eine schöne Möglichkeit dar, die eigenen Werke festzuhalten. Dass man (hoffentlich!) sieht, wie man sich im Laufe der Zeit immer aufwendigere Projekte zutraut – momentan finde ich vor allem noch an all dem Gefallen, was nach wenigen Stunden ein herzeigbares Ergebnis abwirft… Sprich so Sachen wie Oberteile für die Jungs, Hosen, Sabbertücher etc.
Eigentlich bin ich kein großer Fan davon, mich öffentlich darzustellen, vor allem nicht davon, wenn ich nicht einmal steuern kann, wer welche Inhalte zu sehen bekommt (man möchte ja gerne ans Gute im Menschen glauben und im Normalfall passiert zum Glück nichts, dennoch…), daher werde ich hier – zumindest fürs Erste – keine Fotos zeigen, auf denen meinen Kinder klar erkennbar sind. Da ich es generell schon ansehlicher und auch persönlicher finde, wenn man die Kleidung direkt am Besitzer zu sehen bekommt, muss ich mir noch ein paar Tricks aneignen, wie man das ästhetisch umsetzen kann… Und vielleicht werfe ich den ganzen Vorsatz auch irgendwann über Bord?
Gut, dann versuche ich mich jetzt einmal am Publizieren und stelle dann in den nächsten Tagen Stück für Stück meine bisherigen Werke online. Und muss noch herausbekommen, wie das mit dem Verlinken und vielem Anderen funktioniert. Und wie man das Blog-Design anpassen kann. Und und und. Aber man wächst ja schließlich an seinen Aufgaben, nicht wahr?!
P.S. Diesen Text habe ich von dem gleichnamigen Blog von Wordpress übernommen, den ich dort gestern veröffentlicht hatte - nur hat mir dann die Tatsache nicht behagt, dass dort unter den einzelnen Posts Werbung eingeblendet werden kann, also versuche ich es einfach mal hier (wobei ich keine Ahnung habe, ob das hier so ähnlich abläuft, hmm...).

P.P.S. Inzwischen habe ich beschlossen, dass ich mich erst einmal mit dem Bloggen vertraut mache, bevor ich mich irgendwo verlinke - hat ja auch den Vorteil, dass man dann, sollte ich mal mit dem Verlinken der Seite anfangen, schon einen besseren Eindruck von meinen Werken gewinnen und meinen eigenen "Stil" (sofern ich einen habe - irgendeinen Stil hat aber doch jeder!) leichter erkennen kann.