Montag, 23. September 2013

Erstlingswerke

Ich kann mich schon einmal nicht für eine Schriftart entscheiden, das fängt ja gut an - und mit dem Layout kämpfe ich auch noch.

Lassen wir das jedoch mal sein und versuchen uns am Onlinestellen von Fotos.

Die Erstlingswerke, der Reihe nach:

Als Allererstes habe ich mich an Schnabelinas Sommerhut versucht - und war sogar recht stolz darauf, auch wenn einige Nähte nicht ganz so gerade waren und ich beim Zusammennähen den Schirm an einer Stelle nicht ganz erfasst habe. Hat allerdings auch eine Weile gedauert, das Ganze. Das Ebook ist jedenfalls äußerst anfängertauglich beschrieben und auch noch umsonst (vielen Dank an Schnabelina!).


Als nächstes kam ein LA-Shirt nach dem SM Moritz von Frau Liebstes/Ki-ba-doo dran - das Bild erspare ich uns jedoch lieber, denn ich wollte überhaupt erst einmal schauen, wie das Nähen eines Shirts klappte und benutzte daher alte T-Shirts in Kombination mit neuem Jersey-Stoff - und dies sah nicht eben toll aus. Zudem war der Halsausschnitt viel zu groß geraten - keine Ahnung, ob es an mir lag oder an dem SM? Ich hatte dabei auch Jersey genommen, wie im Ebook beschrieben, und beim Annähen etwas gedehnt, aber es ist auf jeden Fall nur ein Shirt für zuhause, wenn es niemand sieht (bei meinem kleinen Meckeräffchen allerdings gar nicht so schlecht, da er es wie so viele Babies nicht ausstehen kann, etwas über den Kopf gezogen zu bekommen...).

Gut, daher geht es also weiter mit einem LA-Shirt nach dem SM Pepe von Mialuna. Ich hatte mir eigentlich ewig viele Designbeispiele auf anderen Blogs, Foren etc angesehen, bevor ich mir überhaupt das erste SM kaufte - und trotzdem habe ich meinen absoluten Favoriten Pepe erst als zweites gekauft. Mal sehen, vielleicht wage ich in baldiger Zukunft noch einmal einen Moritz? Egal, wir waren bei Pepe stehen geblieben. Bei meinem ersten Prototypen hatte ich leider nicht darauf geachtet, die Ärmel am Schluss noch einmal abzuschneiden (dieser Arbeitsschritt ist mir sowieso etwas rätselhaft - eigentlich könnte man die Ärmel dann doch von Anfang an kürzer gestalten, oder? auch in punkto Stoffverbrauch wäre dies ratsam), womit sie etwas lange geraten sind (das LA-Shirt liegt daher seit zwei, drei Wochen auf meinem Bügelbrett, damit ich die Bündchen noch einmal neu annähe - bisher habe ich mich erfolgreich davor gedrückt). Außerdem habe ich festgestellt, dass weiße Bündchen nicht eben stylisch aussehen, v.a. nicht am Halsausschnitt. Hmm, was mache ich nur mit der ganzen weißen Bündchenware, von der ich entgegen meines bisherigen Einkaufsverhaltens gleich einen ganzen Meter bestellt hatte?


Pepe Nummer zwei, dieses Mal für den kleinen Großen. Mit dem bin ich eigentlich sehr zufrieden - die Farbwahl steht meinem Großen sehr gut, die Stoffe passen super zusammen, der Schnitt sitzt. Nur beim Halsbündchen habe ich wohl etwas viel Bündchen erwischt, das wellt sich vorne ein klein wenig. Zudem habe ich es mit einem zu dunklen Faden abgenäht. Aber wir wollen ja mal nicht so kleinlich sein!


Zwischendurch stand ein neuer Bezug für mein kleines Reise- und "Beim Schlafen-zwischen-die-Knie-klemm"-Kissen an - passt alles, nur der Hotelverschluss ist etwas zu kurz geraten, womit ich doch noch einen Kam Snap anbrachte. 


Nächstes Projekt war Hose Tino von timtomdesign. Wobei das bereits meine dritte Version war - die erste war aus einem superdünnen, günstigen Jersey genäht und sieht daher etwas billig aus, daher spare ich mir ein Bild davon. Nummer zwei als Löwenversion kommt später noch bzw. war oben schon mal in einer unpassenden Kombination mit Shirt Pepe Nr. 1 zu sehen. Tino lässt sich ohne Zweifel schnell nähen - allerdings dauert es natürlich etwas länger, wenn man Hosentaschen aufsetzt, wie ich es zum ersten Mal bei dieser Variante gemacht habe. Ich habe die Taschen doppelt genäht, sodass die Innenseite ebenfalls schön aussieht (wenn auch nur für die Optik nötig - dem kleinen Mann ist dies noch ziemlich schnuppe...). Die Hose hat auch Potaschen bekommen, allerdings habe ich beim Tragen bemerkt, dass sie etwas sehr tief angesetzt sind - vielleicht sind die Markierungen für Hosen ohne Bündchen gedacht?? Diese Hose war jedenfalls mein erstes richtiges Wiederverwertungsprojekt - die Idee des Upcycling gefällt mir generell zwar super, weshalb ich auch so gut nie etwas in die Altkleidertonne gebe - leider platzen meine Boxen mit den nicht mehr gebrauchten Klamotten inzwischen aus allen Nähten, weil ich bisher nie etwas daraus gezaubert habe...


(Ich sehe schon, das Bloggen ist nicht unbedingt zusätzlichem Schlaf zuträglich - bis nach Mitternacht aufzubleiben schaffe ich es in letzter Zeit nicht unbedingt häufig...)

Nächstes Projekt also: In der Zwischenzeit bin ich leider (bemitleidet wird in diesem Fall mein Bankkonto) bei einigen amerikanischen Schnittmustern schwach geworden - zuerst in die Tat umgesetzt wurde dieses Raglanshirt von See Kate Sew. Und was soll ich sagen, ich liebe diesen Schnitt! Der Unterschied zu Pepe besteht darin, dass er zwei kleine "Fitzelteilchen" (auch als Passés bekannt) weniger hat und das Nähen daher deutlich schneller erledigt ist. Zudem sitzt das T-Shirt recht eng - und ich liebe die langen Bündchen an den Armen! Für meinen eher kleinen Zweieinviertel-Jährigen habe ich die Größe für Dreijährige (also 98) genäht und sie dürfte wirklich nicht kleiner sein. Die Stoffkombination macht sich zudem super, finde ich zumindest - rote und blaue Wolken als Ärmel, gelbe und braune Giraffen vorne und hinten. Daher gleich zwei Fotos vom gleichen Shirt. :-)



Womit als nächstes gleich noch das gleiche SM für den Kleinen hergenommen wurde. Eigentlich sollte es ein umgedrehtes Design werden, mit Wolken vorne/hinten und Giraffen an den Armen - leider habe ich beim Zusammennähen nicht richtig aufgepasst und Giraffenärmel an das Giraffenmittelteil genäht...Ich hatte nämlich alles doppelt zugeschnitten (bzw. in umgekehrtem Design) und die Shirts dann parallel genäht, da der Sohn einer Freundin, die das LA-Shirt des Großen so toll fand, eines zu seinem ersten Geburtstag bekommen sollte. Und schon hatte ich mich versehen. Daher bekam meine Nummer Zwei (rein geburtsfolgentechnisch betrachtet, natürlich) ein nicht so buntes, sondern zweifarbiges Raglanshirt. Fürs Erste. Die Größe fällt auch hier wieder klein aus: Ich hatte die kleinste Größe genäht, somit 18m (86), und das Shirt sitzt sehr, sehr eng, außerdem bekomme ich es nur gerade so über den Dickschädel meines noch nicht einmal sechs Monate alten Sohnes... Wobei dazu gesagt werden muss, dass mein Kleiner diesem Wort nicht unbedingt entspricht, denn er kam schon mit fast 4700g auf die Welt und wog mit knapp über vier Monaten bereits 9,7 Kilo - ich hoffe also, dass sich der ganze Babyspeck, ähnlich wie bei seinem großen Bruder, nach seinem ersten Geburtstag verflüchtigt und er dann als eine neue, schlanke Version immer noch in das gleiche Shirt hineinpasst... Wobei der Kleine im Gegensatz zum Großen ein Alles-Esser zu sein scheint, das wird also noch mal spannend! Im Bild ist jedenfalls auch, wie oben angekündigt, die Tino-Hose im Löwenjersey abgebildet.


Das war's jetzt aber auch, mit meinem Rundumschlag der ersten Werke - ich möchte es auf jeden Fall beibehalten bzw. in Zukunft evtl. auch ausführlicher betreiben, meine Erfahrung mit den verschiedenen Schnittmustern zu schildern. Denn wie ich mich kenne, vergesse ich die Hälfte davon schnellstens wieder und mache das nächste Mal den gleichen Fehler. Und es könnte Anderen eine Hilfe sein, falls es jemals "Andere" geben wird, die sich auf meinen Blog verirren sollten - ich selbst fand schließlich vor dem Anschaffen meiner bisherigen Schnittmuster die Erfahrungswerte anderer Näher immer interessant.

Nun auch ich...

Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich das brauche, ob ich das will und wem es überhaupt etwas bringt, wenn ich unter die Blogger gehe. Und mit “lange” meine ich nicht unbedingt tatsächlich lange, sondern seitdem ich vor Kurzem mit dem Nähen von Kinderkleidung angefangen habe und mir dafür auf diversen Nähblogs, im Eltern-DIY-Forum und bei Made for boys Anregungen holen durfte.
Und das ist auch der Grund, warum ich jetzt kurzentschlossen den Sprung ins kalte Wasser wage: Ich habe durch “alle da draußen” so viele Ideen bekommen, dass ich gerne selbst ein kleiner Teil der Nähblogger-Community werden möchte. Wie aktiv, das wird sich noch zeigen, aber der Vorsatz steht auf jeden Fall.
Zudem stellt ein eigener Nähblog für mich auch eine schöne Möglichkeit dar, die eigenen Werke festzuhalten. Dass man (hoffentlich!) sieht, wie man sich im Laufe der Zeit immer aufwendigere Projekte zutraut – momentan finde ich vor allem noch an all dem Gefallen, was nach wenigen Stunden ein herzeigbares Ergebnis abwirft… Sprich so Sachen wie Oberteile für die Jungs, Hosen, Sabbertücher etc.
Eigentlich bin ich kein großer Fan davon, mich öffentlich darzustellen, vor allem nicht davon, wenn ich nicht einmal steuern kann, wer welche Inhalte zu sehen bekommt (man möchte ja gerne ans Gute im Menschen glauben und im Normalfall passiert zum Glück nichts, dennoch…), daher werde ich hier – zumindest fürs Erste – keine Fotos zeigen, auf denen meinen Kinder klar erkennbar sind. Da ich es generell schon ansehlicher und auch persönlicher finde, wenn man die Kleidung direkt am Besitzer zu sehen bekommt, muss ich mir noch ein paar Tricks aneignen, wie man das ästhetisch umsetzen kann… Und vielleicht werfe ich den ganzen Vorsatz auch irgendwann über Bord?
Gut, dann versuche ich mich jetzt einmal am Publizieren und stelle dann in den nächsten Tagen Stück für Stück meine bisherigen Werke online. Und muss noch herausbekommen, wie das mit dem Verlinken und vielem Anderen funktioniert. Und wie man das Blog-Design anpassen kann. Und und und. Aber man wächst ja schließlich an seinen Aufgaben, nicht wahr?!
P.S. Diesen Text habe ich von dem gleichnamigen Blog von Wordpress übernommen, den ich dort gestern veröffentlicht hatte - nur hat mir dann die Tatsache nicht behagt, dass dort unter den einzelnen Posts Werbung eingeblendet werden kann, also versuche ich es einfach mal hier (wobei ich keine Ahnung habe, ob das hier so ähnlich abläuft, hmm...).

P.P.S. Inzwischen habe ich beschlossen, dass ich mich erst einmal mit dem Bloggen vertraut mache, bevor ich mich irgendwo verlinke - hat ja auch den Vorteil, dass man dann, sollte ich mal mit dem Verlinken der Seite anfangen, schon einen besseren Eindruck von meinen Werken gewinnen und meinen eigenen "Stil" (sofern ich einen habe - irgendeinen Stil hat aber doch jeder!) leichter erkennen kann.